Kreislaufzusammenbruch

Was für ein Schreck 🙁 Maus will mich doch jetzt wohl nicht verlassen…. 🙁
Der Tag fing eigentlich ganz normal an.
Wir waren eine kleine Runde laufen, dann gab es Frühstück, sie hatte heute Morgen auch ganz normal gefuttert und schlief dann 2 Std. sehr entspannt.
Dann war ich in der Küche- sie kam hinterher, schaute und ging zurück ins Wohnzimmer, das hörte sich schon komisch an. Sie trampelte richtig und stampfte auf, was sie nur noch selten macht, meist wenn sie ein Schub bekommt.
Sie hat ja eine Leberzirrhose incl. HE mit Beteidigung der umliegende Organe wie Galle, Herz, Magen, Speiseröhre und Pankreas. Ich schaute dann nach ihr, sie legte sich wieder hin, stand dann aber sofort wieder auf und viel wieder um, sie schwankte, torkelte, lief überall gegen und konnte sich nicht halten, sie knickte in der Hinterhand ein, viel wieder um und kam zum Teil nicht wieder richtig hoch. Sie schaute mich nur noch an. 🙁
Mir schossen leider sofort 2. Gedanken durch den Kopf- Leber-Hirnprobleme und oder Vestibular-Syndrom. Ich hatte versucht sie zu unterstützen und zog ihr sofort ein Geschirr an um sie zu stabilisieren. Sie wollte laufen und konnte nicht liegen- logisch wenn ein schwindelig ist und nicht weiß was passiert. Sie hatte aber keine Kopfschiefhaltung, kein Nystagmus, sie war total klar im Kopf und ansprechbar.
Dann kam sie etwas zur Ruhe, ich habe sofort das Bioresonanzgerät angestellt und versucht zu testen. Nun stand sie wieder auf und es ging von vorne los.
Ich hab dann einfach sofort das Gerät angestellt (Herz-Kreislauf, Hirn, Leber, Innenohr-Gleichgewichtsorgan) und Globuli zur Stabilisierung u.a für den Magen gegeben. Sie würkte auch und wollte im Garten um zu grasen, ihr war übel.
Dann wollte ich doch zum TA wegen der Leberzirrhose, ich war mir nicht sicher ob es wirklich das Vesti-Syndrom war, wäre Nystagmus und Kopfschiefhaltung zu sehen wäre ich zuhause geblieben und hätte sie stabilisiert.
Beim Tierarzt angekommen (ca. 60 min. vergangen) war fast alles wieder normal, sie hatte sich gefangen Schleimhäute ok, Herz-Lunge ok, lief normal und war klar im Kopf. Wir haben ihr dennoch Vit. B gespritzt und noch mal Globuli für Herz-Kreislauf gegeben.
Der TA war auch sich auch nicht sicher, ob es nicht eventuell von ihrer LZ kommen könnte. Es war nicht so typisch für ein Vesti-Syndrom, wohl ich damit eher leben könnte 🙁
Sie hatte im Anschluss auch wieder Heißhunger, ich gab ihr was zu futtern was ihr sichtlich gut tat und lief noch 10 min langsam an der Leine.
Danch war sie wieder völlig normal und meine Maus 🙂
Montag fahren wir dennoch einmal zum TA und lassen Blut kontrollieren- nicht das was mit den Organen ist. 🙁
Ich weiß das Leben ist irgendwann leider auch bei Kimbi vorbei, sie lebt nun schon 2,5 Jahre mit ihrer LZ, was untypisch ist- aber ich möchte sie doch noch etwas bei mir behalten.
Nun schauen wir positiv in die Zukunft, hoffen das es nicht wieder auftritt und das die Werte alle ok sind.

2 Gedanken zu „Kreislaufzusammenbruch

  1. Leberzirrhose?
    Bist du dir sicher, dass du sie richtig ernährt hast?
    Ich habe einen Teil ihrer Behandlungsodyssee gelesen und ich persönlich finde, man soll nicht übertreiben. Das geht schon los mit dem Schwersteingriff Gebärmutterkastration.
    Es ist doch klar, dass man dann Hormone substituieren muss und den Hund durch sowas krank macht, der vorher intakt und munter war.
    Ich hatte auch mein Leben lang bei der Periode Schmerzen, aber das ist das Leben, das kennen ja viele Frauen, deshalb würde ich mir keine Organe entnehmen lassen. So etwas bringt den ganzen Organismus und Stoffwechsel, Hormone etc. durcheinander und löst auch sehr oft muskuläre Probleme und lebenslange Schmerzen aus, die einem ein Hund aber nicht mitteilen kann.
    Ich hoffe es geht Kimba gut, sie ist ja nicht mehr die jüngste. Ich hoffe, dass sie einfach in Ruhe alt sein kann und nicht eingeschläfert wird. Jeder Hund möchte einen Lebensabend und leben.

    1. Hättest du alles gelesen, hättest du gesehen das sie seit 15 1/2 Jahren chronisch erkrankt ist und dennoch so ein tolles alter erreicht hat, die meiste Zeit ging es ihr gut und hatte viel Spaß. Die Leberproblematik war schon vor der Kastration. Die Leberproblematik (Fibrose) war schon vorher- nicht umgekehrt!
      Kimbi wird richtig ernährt, sie wird seit 15 1/2 Jahren frisch ernährt, angepasst an ihren Erkrankungen, nach Plan.
      Ich bin kein Freund von Kastration, aber wenn eine med. Indikation vorliegt ist es für mich was anderes- und das war damals leider der Fall- bei ihr gab es daudrch vor allem eine posiive Entwicklung. Man kann sowas leider nicht verallgemeinern.
      Kimbi hat als Welpe wahrscheinlich eine Hepatitis durchlaufen oder schon mit auf den Weg bekommen, sie hatte mit 3 Jahren schon eine nachweisliche Leberfibrose, incl Folgen. Herzrechtsinsuffiziens, SD-U, Pankreatiten, Gallengangsprobleme usw… aufgrund der Behandlung hat es die meiste Zeit jahrelang geruht und die Fibrose vor allem auch zurückgebildet und verbessert, ausser Thyroxin bekam sie keine Medikamente. Der Beitrag war 2017- 2 Jahre her und sie hatte sich damals wieder erholt. In Moment geht es ihr altersentsprechend gut. 🙂

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