…starke Infektion – wieder Anaplasmose?

So ein halben Tag mit Kimbi unterwegs ist doch immer sehr anstrengend, wenn es um ihre Gesundheit geht. Wir waren seit 8 Uhr unterwegs, da die Tierklinik ein wenig weiter weg liegt.

Nun sind wir wieder zuhause, aber nun ausführlich von Anfang an. Die letzten 2 Monate ging es ihr eigentlich ganz gut, hüpfte und spielte wieder rum, bis vor 1-2 Wochen. Da ging es wieder los….

Kimbi hatte vor einer Woche  so heftige Hirnprobleme, die den ganzen Tag dauerten und sie kaum rauskam.

Sie hatte vorher schon und auch danach weitere Probleme wie
Lahmheit vorne links, schleifende Pfoten hinten, zucken im hinteren linken Bein, Nackensteifigkeit, Ohrspeicheldrüse und Lymphknoten am Kopf stark angeschwollen, Ohrprobleme, Augentränen, Nasetropfen, sehr träge, mochte nicht laufen 3-4 x 5 min, max 15 min im Schneckengang, Lichtscheue, Augenblinzeln, Konzentrationsprobleme (2 x Sitz und der Anfall wäre vorprogrammiert) Magen-Darmprobleme, starke Übelkeit, erbrechen, grasen, nächtliches hin und her wandern usw….

Das meiste haben wir gut im Griff bekommen, die Ohrenprobleme und Lichtscheue sind weg, Ohrspeicheldrüse und Lymphknoten am Kopf sind abgeschwollen, nicht mehr fühlbar sowie die Hirnprobleme die sich um 80 % verbessert haben.
Die Übelkeit ist nur noch morgens, nachts wandert sie nur noch 1-2 x für kurze Zeit, laufen mag sie auch schon wieder für  15-20 min., aber nur 1-2 x tägl. und noch langsam.

Aufgrunddessen sind wir heute, da wir es geschafft haben nüchtern zu bleiben, in die TK gefahren, um zu Schallen und Blutwerte zu nehmen. Die letzten Tage brauchte sie alle 3-4 Std was zum futtern, sonst hätte sie es nicht ausgehalten. Da sie nie nüchtern war und so ein Stress hatte, sind wir noch nicht gefahren.

Da Kimbi beim Schallen so geschrieen und geezappelt hat, haben wir nur Leber- und Milz geschallt. Die Milz ist komplett unauffällig. Die Leber konnte sie kaum finden, da haben wir sie von der Seite durch den Brustkorb geschallt. Das fand Kimbi auch angenehmer, beruhigte sich und lies es zu.
Die Leber ist sehr klein, event genauso groß oder etwas kleiner als vor 6 Monaten (konnte man nicht genau sehen, da es von der Seite war), es sind ein paar Teile die noch gut arbeiten vorhanden, kein tumoröses Gewebe zu entdecken, puh tief durchgeatmet.
Um eine hepatische Enzephalopathie auszuschliessen, die sie damals ja nach der OP hatte, haben wir sämltiche Blutwerte incl. Gallensäure, Ammoniak usw. genommen.
Der Ammoniak wurde dort direkt untersucht, der Rest incl. Anaplasmose usw. ging ins Labor. Die Werte kommen erst am Montag.
Der Ammoniakwert muss normal unter 50 liegen, Kimbi hat ein Wert von  7, freu freu freu. Das spricht ersteinmal gegen die HE, auch wenn daran noch mehr als nur der Ammoniak beteidigt ist, bin ich in dem Punkt ersteinmal erleichtert.

Dort haben wir auch noch mal alle Lymphknoten Ohrspeicheldrüse und Zähne angeschaut. Die Zähne sind nicht gut, aber nicht mehr entzündet und für ihr Alter soweit ok, beruhigend.
Am Kopf sind die Lymphknoten immer noch nicht auffindbar, gut so, dafür hat sie nun ein flummigroßen Lymphknoten im linken Hinterbein.
Irgendwo steckt ne systemische Entzündung, ein Infekt – falls nicht sind wir wieder beim Thema Lymphdrüsenkrebs

Da damals, als es anfing, ich ja sofort Anaplasmose in Verdacht hatte, haben wir vor 8 Wochen ja den Titer bei Parasitus bestimmen lassen, der ja schon wieder bei 320 war (normal unter 50). Nun schauen wir, ob er noch weiter angestiegen ist, dann ist es definitiv ein heftiger Anaplsmose-Schub.
Nicht wirklich schön, aber besser als Leberzirrhose im Endstadium bzw das der Tumor zurück kommt, da ja damals am Gallengang nicht alles weggeschnitten wurden ist – der Gang muss ja bleiben.
Kimbi wird seit 1 Woche mit Nosoden und BR auf Anaplsmose behandelt, daher wohl auch die Verbesserung.
Da sie normalerweise keine Medikamente darf, muss man nun schauen. Wenn die Leber- und Nierenwerte ok sind, Gallensäure auch wieder ok ist, könnte man event ein Versuch mit Doxy, mit engmaschiger Kontrolle und weitere Leberunterstützung starten und zur Not  abbrechen, wenn  es nicht geht. Aber ich werde es ihr erst einmal nur in homöopathischer Form (energetisch) geben, oral bekommt sie es nur im äußersten Notfall. Da spricht noch zu viel dagegen, das wird die Leber nicht schaffen.
Vorher wollte ich aber alles andere ausschliessen und schauen, ob sie stabil genug dafür ist.
Ich möchte ja kein Leberversagen provozieren, natürlich auch keine hefitge Anaplasmose Kleine Kosten-Nuzten Rechnung

Nun erholen wir uns erst einmal und behandeln mit den homöopatischen Mitteln bis Dienstag weiter und schauen wie es ihr geht und was die Werte sagen.

Nun gab es erst einmal eine große Portion Futter, der Appetit ist komischerweise nämlich noch voll da

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