Hundebegegnungstraining für Kimbi

Heute waren wir mit ein paar Freunden und deren Hunde verabredet, damit Kimbi ein wenig Hundekontakt bekommt und wir es besser und kontrollierter üben können. Da es ihr in Moment sehr gut geht und sie immer lockerer wird, wäre es schön, wenn sie wieder mehr Hundebegegnungen bekommt. Letzter Zeit suchte sie  teilweise sogar von sich aus den Kontakt zu anderen Hunden und zeigt kleine Spielansätze, dieses möchte ich gerne  ausbauen und fordern.

Wir waren  90 Minuten  am See spazieren, Kimbi hat es super gemeistert, ich bin ganz stolz auf meine Maus. Das Gebiet kannte sie sehr gut, da wir dort fast täglich laufen.

Es waren insgesamt 4 Hunde mit  Kimbi  unterwegs.
1. Ein Eurasierrüden, den sie kannte und sehr gerne mag – Dschingis
2. Ein stürmisches Labradormädel, welche sie nicht kannte – Ayda

3. Eine unsichere kleine Mixhündin, die sie nicht kannte – Marley
4. Ein leicht unsicherer kastrierter Brakenmixrüde, der in manchen Fällen dazu neigt nach vorne zu gehen – Toni

Kimbi traf als erstes die Nr. 1 Dschingis, beide ohne Leine. Sie
begrüßte ihn freudig, hier hatte ich auch nichts anderes erwartet, die beiden mögen sich und treffen sich öfter.

Danach begegnete sie auf Nr. 4 Toni , der noch an der langen Leine war, damit er nicht auf sie frontal zustürmen konnte. Es war sehr angespannt, beide waren Steif und nach vorne gerichtet, sie umkreisten sich langsam, Kimbi mit fixerenden Blick auf den Rücken-Nacken Bereich, was bei ihr nichts gutes heißt und ich handeln muss, da es sonst sehr schnell kippen kann.  Aber mit markern für gutes Verhalten und ein Umorientierungssignal konnte ich sie raus holen.

Anschließend traf sie auf Nr. 2 die Ayda, beide im Freilauf, sie liefen beide mit weichen Bewegungen. Ayda war etwas aufdringlich und stürmisch, Kimbi schnappte einmal heftig in die Luft, danach war alles gut. Während des Spaziergangs kam Ayda immer mal wieder zu Kimbi und oder folgte ihr. Sie konnten entspannt zusammen schnüffeln, sich beschnuppern und nebenher laufen.

Nach paar Minuten traf sie auch auf Nr. 3 die Marly, das war  problemlos, die beiden akzeptierten sich,  jeder machte sein Ding, es war  keine Anspannung zu erkennen.

Beim laufen wurde es dann etwas entspannter, da die Aufmerksamkeit geteilt wurde und jeder so seinen Weg lief. Kimbi war auf dem Hinweg noch leicht unsicher, sie blieb oft bei mir und rannte nicht so große Runden wie sonst. Sie schnüffelte ab und an Mal an Marley, lief mit Ayda und schaute öfter einmal zu Dschingis.

Bei Toni waren die Begegnungen  etwas angespannter, aber es wurde lockerer umso länger wir liefen. Sie schauten sich öfter angespannt und fixierend an, bei nähere Begegnungen wurden sie steifer in den Bewegungen, aber sie konnten es meistens alleine lösen und wählten wieder eine Distanzerweiterung. Ab und an habe ich Kimbi geholfen, damit es nicht zu stressig für sie wird.

   

Nach 40 Minuten gab es Badspaß für alle, Kimbi war erst etwas unsicher und leicht gestresst, konnte dann aber auch schwimmen und Spaß haben.

   

Anschließend ging es zurück. Kimbi schnüffelte nun auch öfter an Ayda und Marley und  auch an Tonis Hinterteil, sie war nicht mehr so fixierend und steif bei den Begegnungen mit ihm. Sie nahm dann von sich aus 
noch 3-4 Mal  Kontakt zu Toni auf. Toni wurde in den Bewegungen immer weicher, er zeigte am Ende sogar Spielaufforderungen. Dieses war für Kimbi aber noch zu früh und zu stürmisch. Daher habe ich sie rausgeholt, sie durfte  anschließend aber wieder hin.

Puh, das war anstrengend, nicht nur für Kimbi, auch für mich :).  Nun liegt sie hier entspannt und schläft.

Ich hätte es gerne  gefilmt, aber ich war zu beschäftigt, da ich bei Kimbi schon sehr aufpassen muss, gerade am Anfang, da es bei ihr leider schnell kippen kann. 

Wir werden es in der  nächste Zeit wiederholen und schauen wie es Kimbi gefällt,  dann sehen wir weiter.

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