Schwimmversuch im Indoorpool

Heute waren wir zum Schwimmen im Pfötchenhotel Jade. Kimbi muss ein wenig Muskeln aufbauen und das geht am besten durch Schwimmen. Da es draußen zu kalt ist, haben wir uns ein Schwimmbecken gemietet.

Es ist sehr schön dort, man kann mit ins Wasser und den Hund unterstützen. Leider war es für Kimbi nicht das Richtige.

Ich wollte, dass Kimbi im Wechsel freies Schwimmen und Unterwasserlaufband über 2-3 Monate bekommt. Nun werden wir aber wieder einmal wöchentlich ins Unterwasserlaufband gehen.

Das Wasser war angenehm warm und das Becken groß genug, aber der Ein- und Ausstieg war für Kimbi nicht geeignet.

Es ging schräg ins Wasser und war etwas rutschig, sie hatte keinen Halt auf dem Boden und somit ist sie nur mit den Vorderpfoten über den Rand gekommen.
Zum Schwimmen musste man sie ins Wasser heben, dass war ebenso ein Problem. Wenn man selbst im Wasser steht kommt man nicht dicht genug an den Beckenrand, um sie auf dem Arm zu nehmen. Somit musste ich sie auf dem Arm nehmen und dann langsam ins Wasser gleiten lassen.

Beim Aussteigen hatte sie auch Probleme, sie wäre alleine die Schräge nicht hinauf gekommen. Ich musste sie von hinten unterstützen und hinaufschieben.

Da Kimbi die Signale kennt ist es nicht so das Problem, nur ich hätte es lieber, dass sie auch alleine entscheiden kann ob und wann sie rein und raus möchte.

Wenn sie merkt, dass sie nicht alleine rein und raus kann, meidet sie das Schwimmen, sie wird unsicher und die Motivation lässt nach.
Ich müsste sie jedesmal hinein tragen, trotz ihrer Unsicherheit und das wäre nicht schön.

Sie sollte positive Verknüpfungen schalten, darum haben wir erst mal gespielt und Touch und Bringübungen eingebaut.
Ich habe sie nur einmal auf den Arm genommen und wir haben eine Runde im Wasser gedreht.

Leider ist sie auch einmal hineingerutscht und wollte wieder heraus. Da sie eine Schwimmweste trägt, ist es nicht so extrem schlimm, beim Aussteigen half ich ihr.
Danach ging sie auch wieder zum Wasser hin, somit mache ich mir da keine großen Sorgen.

Im Ganzen betrachtet sehe ich es heute eher als Pleiten, Pech und Pannen.
Sie zeigte ab und an Unsicherheiten, wollte und konnte nicht schwimmen, ich musste sie hinein heben, sie konnte nicht so raus wie sie wollte, und ich brachte sie unbeabsichtigt ein paar Mal ins Meiden.

Eine Menge Spaß hatte sie trotzdem und eine Erfahrung reicher sind wir auch.

[quicktime]http://www.freundschaft-hund.com/priv_kimba_blog/blogfilme2012/indoorpool_0112.mov[/quicktime]

Apportieren und Verweisen – Fasandummy

Heute kam Kimbis neuer Fasandummy. Da schönes Wetter war, sind wir gleich los um zu trainieren.

Wir üben gerade ein Apport- Dummys suchen und bringen kann Kimbi ja schon seit Jahren. Unser Signal „Apport“ soll beinhalten: Gegenstand suchen, aufnehmen, bringen, vor mich hinsetzen und den Gegenstand in der Schnauze halten. Für den Anfang hat sie es schon sehr gut gemacht.

Unsere Freiverlorensuche mit Verweis hat sie heute auch sehr gut gemeistert. Das Signal für die Suche mit Hilfe des Windes lautet „stöbern“, das Verweisen „go“.  Es war eine Fläche von 30×30 m, für Kimbi heute viel zu einfach, sie hat es sofort gefunden, es war windig.

[quicktime]http://www.freundschaft-hund.com/priv_kimba_blog/blogfilme2012/stoebern_go_fasan_0112.mov[/quicktime]

Einstiegshilfe – Autorampe

Kimbi steigt seit längerem über eine Hunderampe ins Auto ein. Vorher habe ich sie  öfter mal ins Auto gehoben, aber mit ihren 22 Kg ist sie mir doch etwas zu schwer. Nach langem Suchen haben wir für uns nun endlich die richtige Rampe gefunden.

Sie ist länger als die vorherige, dadurch ist der Winkel weniger steil. Sie wiegt nur 7 kg, ist aus besandetem Kunststoff, 180 cm lang, 40 cm breit und bis 90 kg belastbar. Ebenso ist sie  dreifach ein- und ausklappbar, dadurch nimmt sie im Auto weniger Platz weg und man kann sie auch, bei engeren Parklücken, nur 2/3 ausklappen.

Kimbi läuft gerne über die Rampe, es war eine sinnvolle und gute Anschaffung.

[quicktime]http://www.freundschaft-hund.com/priv_kimba_blog/blogfilme2012/rampe_1211.mov[/quicktime]

Verschiedene Felldummys im Test

Seit ein paar Jahren bekommt Kimbi immer mal wieder einen neuen Felldummy. Der Felldummy wird für die Verlorensuche auf der Rückspur,  für die Freiverlorensuche mit Verweis, zum Apportieren oder auch mal zum Spielen genutzt.

Kimbi arbeitet konzentrierter und motivierter, je  größer und dunkler der Felldummy ist.

Beim Spielen bevorzugt sie auch den größeren und dunkleren Dummy.

Habe ich zwei gleichschwere Dummys, bevorzugt sie das dunkle Fell. Habe ich einen kleinen und einen großen Felldummy, nimmt sie den größeren Dummy.

Nun muss ich noch mal schauen, wie sie reagiert, wenn ich einen hellen, großen und dunklen, kleinen Felldummy nehme.

Der Dummy mit nur wenig Fell wird nicht so gerne genommen.

Ebenso mag sie kein Wildschwein-, Fuchs- und Bisonfell, sowie kurzes borstiges Fell. Lamm- und Kaninchenfell werden dagegen gerne genommen. Ihre Vorliebe gilt dem Kaninchenfell.


Lieblingsdummy            Platz 2                    Platz 3                   Platz 4

Nun testen wir für die Arbeit – nicht zum Spielen – einen Fasandummy.

Kimbi und ihre Höhle

Am Wochenende war Adam Miklósi bei uns zu Gast – ein sehr sympathischer und netter Mann. Es war ein tolles und interessantes Seminar. Für Kimbi ist so ein Seminarwochenende immer sehr anstrengend.

Es ist ja nicht der Fall, dass sie dort herumliegt und schläft. Sie muss in einer fremden Umgebung verweilen und warten, bis ich Zeit für sie habe. Aber nicht nur das, es sind auch viele fremde Menschen und Hunde auf einem engeren Raum anzutreffen, sowie eine relativ laute Geräuschkulisse.
Dadurch ist sie angespannter und schneller gestresst. An solchen Tagen hat sie nicht so viel Ruhe und Schlaf wie Zuhause.
Ein Hund der gestresst ist, zeigt natürlich auch schneller mal ängstliches oder aggressives Verhalten. Kimbi fängt in solchen Situationen an, ihre Pfoten aufzunagen, sie zeigt schneller aggressives Verhalten gegenüber Artgenossen und ängstliches Verhalten gegenüber Menschen.
Auf Grund dessen wird sie auf einem Seminar öfter gemarkert, ich fange erwünschtes Verhalten ein oder gebe ihr eine Alternative.
Ich nehme zu jedem Seminar ihre Höhle (faltbare Hundebox) mit, in die sie sich jeder Zeit zurückziehen und entspannen kann. Diese wird von ihr mittlerweile sehr gut angenommen. Früher mochte und konnte sie sich nicht in geschlossenen Räumen aufhalten, genauso wenig in einer Hundebox. Trotz Trainings nahm sie die Höhle nicht so gut an. Sie ging zwar freudig rein, aber konnte nicht lange in der Box verweilen, von Entspannung mal ganz abgesehen.
Viele Hunde gehen, wenn sie mit Entspannung verknüpft wurde, gerne in eine Hundebox. Es ist für den Hund eine angenehme Rückzugsmöglichkeit.
Seit 1-2 Jahren, seit ihre Berührungsempfindlichkeit weniger wurde, nimmt sie die Höhle mehr und mehr an.
Seit kurzem geht sie öfter mal freiwillig in die Box und legt sich hin.
So wie dieses Wochenende, wenn es ihr zu stressig wurde, ging sie in ihre Höhle und schlief. Sie konnte sich sogar auf die Seite legen und entspannen.
Dieses wäre vor 1 Jahr noch nicht möglich gewesen. Ebenso konnte ich diesmal die Höhle schließen und sie für mehrere Minuten alleine lassen. Es ist wieder ein großer Fortschritt für Kimbi – um so stressfreier sie leben und entspannen kann, um so besser für ihre Gesundheit und ihr Allgemeinbefinden.

Dieses Wochenende knabberte sie nicht einmal an ihren Pfoten, lag oft entspannt in ihrer Höhle und war freundlich.
Nun gibt es paar Tage entspannte ruhige Spaziergänge und ein wenig Spaß und Spiel.

Berührungsempfindlichkeit

Kimbi war jahrelang sehr berührungsempfindlich, man konnte mit ihr nicht kuscheln, nicht einmal kurz streicheln oder anfassen. Schon das Annähern führte dazu, dass sie Meideverhalten zeigte und sich auch teilweise verzog. Sie wollte, wenn ich irgendwo saß, meine Nähe, aber keinen Kontakt und auch keine Berührung / Bewegung von mir.

Sie legte sich beim Schlafen auch selten auf die Seite und fast nie auf den Rücken. Sie konnte sich draußen nicht hinlegen und auch nicht wälzen.

Ich trainierte mit dem Marker bestimmte Übungen, um ihr zu helfen und ihr die Berührungsempfindlichkeit zu nehmen. Am Training hat sie viel Spaß.

Es gab nun viele neue Signale, wir trainierten eins nach dem anderen. Es gab ein „Down“ flach auf dem Boden liegen, es gab ein „Platsch“ auf der Seite liegen, alle Körperteile wurden auf Signal gesetzt (Ohr, Augen, Schnute, Popo, Pfoten, Bauch, Rute usw.), es gab ein Finger-, Kinn-, Popo-, Schulter-, Backen-, Kopftouch, sowie ein „Strecken“ Vorderkörpertiefstellung, ein „Blind“ Augen zu halten, und ein „hinter mir“ um mich herum und zwischen meinen Beine sitzen. Bei jedem einzelnen Signal wurde mit dem Keep Going gearbeitet. Ebenso wurde von mal zu mal meine Hand währenddessen immer mal wieder auf ihrem Körper gelegt.

Zusätzlich gab es später das Signal „Kuscheln“ und die direkte Entspannung.

Sie wurde von mal zu mal lockerer und lies mehr Nähe zu. Seit 2-3 Jahren schläft sie entspannt auf der Seite. Ich kann an ihr vorbei gehen, ohne dass sie meidet, sie schläft weiter. An manchen Tagen, wenn es ihr gut geht, schläft sie auf dem Rücken mit den Beinen in die Luft, nur für paar Sekunden. Das ist für mich der schönste Moment.
Nun kann sie draußen wieder entspannt liegen und sich auch wälzen. Seit 2011 kann sie auch wieder Dinge wie das Thundershirt, Bademantel und ihre Schwimmweste tragen.

Seit knapp einem halben Jahr ist sie sehr kuschelig geworden, sie kommt sogar öfter und fordert es ein. Es ist so schön, dass sie ihre Berührungsempfindlichkeit mehr und mehr ablegt. Natürlich ist sie noch lange nicht so verkuschelt wie viele andere Hunde, aber es ist ein riesiger Fortschritt.

Nun trainieren wir ein neues Signal, ich nenne es “Kontakt”. Das Ziel ist, dass sie sich freiwillig an mich drückt und ich ihr in bestimmten Momenten, wie z.B. bei Angst, helfen kann. Zusätzlich erhoffe ich mir, dass das neu auftrainierte Signal ihr ebenso gut tun wird wie all die anderen Signale und dass sie öfter ein Kontaktliegen zeigt.

Ich finde, Berührungen so wie Kuscheln wichtige Komponenten, um die Bindung zwischen Mensch und Hund zu stärken und aufrecht zu halten.

Ausflug um den Werdersee

Heute morgen war Kimbi sehr gut drauf. Wir hatten – 2 Grad und super Wetter. Kimbi durfte heute schnüffeln, schnüffel und schnüffel- einfach nur Spaß haben. Da sie so fit war starteten wir einen ausgiebigen langen Spaziergang rund um den Werdersee.
Sie durfte entscheiden wie lange sie laufen wollte. Da es eine Strecke von insgesamt über 2,5 Std. ist, organisierte ich uns einen Fahrer der uns gegebenenfalls unterwegs einsammeln würde.
Nach 1 Std. und 50 min trafen wir uns und fuhren Heim. Für Kimbi eine große Leistung.

Kimbi Januar 2012 Kimbi Januar 2012 Kimbi Januar 2012

Doppelter Rückruf – Kimbi hat Wildgeruch in der Nase

Es ist schönes Wetter, strahlend blauer Himmel, die Sonne scheint und es ist frostige 2 Grad. Bei diesem Wetter ist Kimbi immer sehr fit – aber auch sehr Jagdmotiviert.
Wir waren wieder in unserem Wildgebiet spazieren. Unser doppelter Rückruf, zusammengesetzt aus Umorientierungssignal „speedy“ und Ankersignal „zack zack“ klappt mittlerweile auch beim Stöbern und Jagen.

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